Wochenschau KW 30 & 31

Sonntag

Abend

Von wegen Fast Food! Um die Onionrings (doppelt paniert und dann eingefroren), die Burgerbuns, die Saucen und die Wedges zu machen, ist Mama sicher einige Stunden in der Küche gestanden.

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Die Wegdes machen wir nur mehr nach Tim Mälzers Greenbox – allerdings nur mit die Hälfte der Gewürzmischung, sonst schmecken sie als Beilage zu intensiv: 1 TL schwarze Pfefferkörner, ½ TL Oregano, ½ Koriandersaat, ¼ TL Kreuzkümmelsaat, ½ TL Paprikapulver mit 1 EL Meersalz und ½ TL braunem Zucker fein (!!!) mörsern – 1 kg speckige Erdäpfel samt Schale in Spalten schneiden – mit einigen EL Olivenöl und den Gewürzen auf einem Backblech mischen – bei 220 °C 20-25 backen – dabei einige Male mit dem Pfannenwender durchmischen – 1 großen EL Honig (in der Mikrowelle) verflüssigen – die Wedges damit einpinseln und noch kurz übergrillen.

Als Nachspeise noch ein Omelette Surprise : ein Traum aus Biskuitboden – Obst nach Wahl (diesmal ganze Himbeeren in einem leichten Himbeersirup) – Eis nach Wahl (diesmal Mamas Best-Ever-Mango) und Baisermasse – kurz im Ofen übergrillt, damit die Spitzerl vom Eischnee braun werden. (Selbstgemachtes Eis hat hier den Vorteil, dass es direkt aus dem Tiefkühler meist sehr hart ist, die Hitzekur besser übersteht und daher genau richtig cremig – und nicht zu flüssig wie Kübel-Eis – am Tisch ankommt.)
Das Beste an dieser Nachspeise sind allerdings die Eierschalen, die man vor dem Backen in die Baisermasse steckt und kurz vor dem Servieren mit Alkohol füllt und diesen anzündet – die blauen Flammen machen bei Tisch ordentlich was her!

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Montag

Abend

Kapressknödel nach diesem Rezept mit aus Salzburg importiertem Graukas… Aufgrund der Temperaturen ohne Suppe.

Mittwoch

Abend

Glasnudelsalat mit Feldgurke und Wildmango (wobei ich noch immer nicht genau weiß, was denn’s da als Wildmango (die irgendwie nach Minze schmeckt??) verkauft – ich bin ziemlich sicher, dass es mit einer normalen Mango auch geht:
für 2 Personen 200 g Glasnudeln nach Packungsanweisung einweichen – ¾-1 Gurke und eine Mango in feine Streifen schneiden – in eine große Schüssel geben – einige EL Sesam (oder zerstoßene Erdnüsse) in einer Pfanne ohne Fett rösten – auch in die Schüssel – 2 Knoblauchzehen und 1 rote Chilischote klein schneiden – in einigen EL neutralem Öl anschwitzen – mit einem guuuuuuten Schuss Sojasauce ablöschen, einen Schluck Wasser, Saft von ½ Limette und 1 großen EL Palmzucker (oder dunklen Rohrzucker) dazu – einige Minuten einkochen lassen – währenddessen einige Frühlingszwiebel in Ringe und einige Stängel Basilikum (oder Koriander) kleinschneiden und auch in die Schüssel geben – Glasnudeln abtropfen lassen – in die Schüssel – Dressing drüber – durchmischen und einige Minuten durchziehen lassen.

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Donnerstag

Mittag

Salade nicoiseaus Blattsalat – Paradeisern – gelbem Paprika – blanchierten Fisolen – hartgekochten Eiern – Oliven – Artischoken in Öl – und Thunfisch in Öl – alles auf einem Teller verteilen – und eine Marinade aus Senf, Honig, Rotweinessig, gehacktem Thymian/Petersil/Basilikum und Olivenöl mit dem Löffel darüber verteilen.

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Je länger ich darüber nachdenke, umso seltsamer finde ich den Begriff Salat – warum darunter sowohl zarte Blätter von Lollo verde als auch derbe Scheiben marinierter Extrawurst zusammengefasst werden, ist mir schleierhaft. Wikipedia meint dazu: „Das Wort „Salat“ stammt von dem franz. salade, italienisch insalata von lat. sallita und bedeutet ursprünglich „eingesalzen“. Salate sind also gemäß dem Wortsinn mit Salz haltbar gemachte Speisen.“ Aha. Ich esse also ab jetzt nur noch Surstelze – ist ja nur ein Salat…

Sonntag

Abend

Die Woche endet, wie sie begonnen hat – mit Onionrings. Aus Omamas neu erstandener Fritteuse.

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Danach Brodetto – nach dem Rezept der Ururgroßmutter: Dafür festfleischigen Fisch (wir hatten Lachs und Heilbutt) in nicht zu kleine Stücke schneiden – in Mehl wenden und in einer Pfanne mit Öl hellbraun braten – den Fisch herausnehmen und auf einem Teller zwischenlagern – im restlichen Bratfett klein geschnittene Zwiebel glasig schwitzen – Knoblauch dazu – ausreichend gehäutete und entkernte Paradeiserwürfel dazu – mit Salz, Pfeffer, Zucker, Zitronensaft, Petersil und Oregano würzen – ein paar Semmelbrösel für die Bindung und dann schön cremig einkochen lassen – zum Schluss den Fisch zufügen und noch einige Minuten im Saft ziehen lassen.

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Als Dessert noch ein großes Stück Durstige Nonne.

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Montag

Mittag

Saucen-Reste vom Brodetto mit Nudeln- sehr fein.

Abend

Marillenknödel mit Ab-Baum-Marillen aus dem großelterlichen Garten. Bei der heurigen Marillengröße werden das allerdings keine Knödel sondern Kanonenkugeln – umso besser.

Tipps zum besseren Handling:
1) Marillen nicht aufschneiden, um den Kern zu entfernen, sondern mit dem Kochlöffel rausstoßen (wiedermal danke dieser Stelle, für den Tipp!)
2) nachdem das Zuckerstück platziert ist, die Marillen einfrieren – macht das Knödel formen viiiiel leichter (danke Omama, für den Tipp!)
3) Teig laaaange rasten lassen (von  der Früh bis zum Abend) – dann pickt er überhaupt nicht
4) Teig rasch verarbeiten (evtl. eine Hälfte im Kühlschrank lassen) – sobald er warm wird, fängt er an zu picken
5) nicht zu viele Knödel auf einmal in den Topf!!

Für 12 Kanonen braucht man: 500 gTopfen (20%), 100 g weiche Butter, 250 g glattes Mehl, 100 g Grieß (gehört für mich un-be-dingt in einen Topfenteig!), Salz und 2 Eier. Alles mit dem Mixer glattrühren und fertig.

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Dienstag

Abend

Geröstete Schwammerl mit Ei – wie man die Schwammerl am besten zubereitet steht hier.

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Mittwoch

Abend

Blätterteigstrudel – gefüllt mit Birnen, Bergkäse, Pinienkernen und Lardo.

Donnerstag

Abend

Samosas – gefüllt mit einer Mischung aus gebratenem Rindsfaschierten, gekochten Erdäpfeln, Erbsen, gedünsteten Zwiebeln, Cumin und frischer Minze.
Fertig in Strudelteig gewickelt lassen sie sich perfekt vorbereiten und kurz bevor die Gäste kommen noch mit Butter bepinseln und bei 200 °C backen.

Zum Dippen:
DalZwiebel und Lorbeerblatt anschwitzen – rote Linsen dazu – Cumin, Garam Masala, Zimt und Paradeismark mitschwitzen – mit Wasser aufgießen und zu einer Paste einkochen – währenddessen evtl. Wasser nachfüllen.
Raita – aus einer geschälten, entkernten, fein geschnittenen, gesalzenen und abgetropfen Feldgurke, Joghurt, Minze und Cumin.
Mango-Chutney nach diesem Rezept (Soweit ich das herausfinden konnte, ist der günstigste Schwarzkümmel der von Sonnentor – die 4,69 € bei Meinl verbuche ich unter Lehrgeld.)

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Als Hauptspeise Korma nach diesem Rezept (diesmal mit Schweinefleisch – nicht idealtypisch indisch, aber sehr gut), mit Safranreis und Naan nach diesem Rezept (mittlerweile mehrfach erprobt – solange die Gusseisenpfanne nicht zu heiß ist, immer ein Erfolg – zum Bepinseln unbedingt Ghee verwenden!)

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Zum Abschluss Mango-Eis (nach Mamas weltbestem Rezept) und Pistazien-Eis (ebenfalls nach einem Mama-Rezept – so ein Eis gibt es im Eissalon nicht, das wäre schlicht zu teuer, kommen doch 150g auf 6 Portionen.)

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